Pestalozzischule Liedolsheim


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Suchtprävention

Galerie > Schuljahr 2009/2010

Die Kiste Bier nach dem Spiel und dann.....


Nach einem anstrengenden Spiel sitzen die Spieler mit einem Kasten Bier in der Kabine beisammen und analysieren das vorherige Spiel.
Dieser Kasten Bier gehört bei vielen Mannschaften schon zum normalen Ritual. Im Grunde genommen spricht nichts dagegen, wenn man weiß,man damit umgeht und wann genug ist. Doch viele übertreiben es und unterschätzen die Gefahr des Suchtmittels Alkohol. Dies kann der Anfang einer gefährlichen "Trinkerkarriere “ sein.
Da dieses Problemnicht mehr zu unterschätzen ist, will der Badische HandballverbandBHV ) mit Hilfe von Frank Milbich, 47 Jahre alt, Vater eines 10 jährigen Sohnes und selbst ehemaliger Handballspieler (Baden- und Regionalliga), den Jugendlichen die Augen öffnen.

Kurz vor den Fastnachtsferien, am Montag, dem 8.2. und am Mittwoch, dem 10.2. besuchte uns (die Klassen 8 und 9) Herr Milbich. Er war einst ein Top-Handballer und Torschützenkönig der Ober- und Regionalliga, bis er dem Alkohol verfiel. Er lebte zeitweise „wie ein Penner, schlief auf einer Luftmatratze, war arbeitslos und ohne seine 3 Flaschen Schnaps am Tag ging gar nichts mehr. (Zitat aus einem Bericht der BNN vom 5.11.09) Der Arzt gab ihm noch 3 Monate. Herr Milbich erzählte den Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 seine komplette Lebensgeschichte, kompromisslos. Er sagt von sich, er sei ein abschreckendes Beispiel und hofft mit seiner Geschichte die Jugendlichen über die Gefahren des Alkohols aufzuklären um sie vor einem solchen Absturz zu bewahren. Herr Milbich ist sich sicher: „Die Sucht kommt schleichend. Anfangs hat er nur Bier getrunken, doch dann kamen die stärkeren Sachen und zuletzt war er abhängig vom Alkohol. Anfangs war er stolz auf seine Trinkfestigkeit und er fand sich cool. Meine Frau und mein 4-jähriger Sohn waren mir egal. Heute schäme ich mich dafür.“ Inzwischen ist er seit über 4 Jahren „trocken“. Sein Entzug war die Hölle. Er hatte Schweißausbrüche, Zitteranfälle und Halluzinationen. Er suchte Hilfe bei den Anonymen Alkoholikern. Heute darf er keinen Tropfen Alkohol mehr trinken. Er darf auch keine Soßen, kein Eis und keine Kuchen essen, die in irgendeiner Form Alkohol enthalten.

Die Schülerinnen und Schüler hörten ihm gespannt zu, sie waren schockiert und stellten ihm sehr viele Fragen. Dass sie die Lebensgeschichte des Herrn Milbich zum Denken gebracht hatte, konnte man deutlich spüren: so war die Frage eines 9. Klässlers, die sehr gemischte Gefühle verriet: Warum kam der Herr Milbich ausgerechnet so kurz vor Fastnacht?
....Ja, warum wohl? G. Reiß

Dieser eindrucksvolle Vortrag von Frank Milbich ist sicherlich überall dort im Rahmen einer Suchtprävention geeignet, wo Jugendliche mit Alkohol in Kontakt kommen können. Nicht nur an Schulen, sondern vor allem auch in Sportvereinen, Jugendzentren usw. sollte man vielleicht über diesen Weg der Vorbeugung nachdenken.

Zitat Frank Milbich: „Wenn ich nur einen Jugendlichen mit meinen Vorträgen zum Nachdenken bringe oder einen ähnlichen Leidensweg ersparen kann, dann hat sich meine Arbeit schon gelohnt.“

Wenn Sie nun mutig und gewissenhaft ihren Jugendlichen die Möglichkeit geben wollen, mehr bei einem solchen Vortrag zu erfahren und den sozialpädagogischen Anforderungen gerecht werden wollen, dann melden sie sich einfach bei uns, um nähere Informationen zu erhalten.

Wer Interesse an Frank Milbichs Vorträgen hat, kann über folgende Internetseiten mit ihm in Kontakt treten.

http://frankmilbich.oyla.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

Oder über eine E-Mail an den Badischen Handball-Verband:
geschaeftsstelle@badischer-hv.de




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